Weihnachtsgedicht von Lukas

Weihnachtsschach in Niederbrechen

In Niederbrechen glänzt das Brett,

die Stimmung ist heut’ besonders nett.

Man rückt die Bauern, zieht den Turm,

im Saal tobt schon der Weihnachts-Sturm.

Doch statt Theorie und Matt-Strategie,

regiert heut’ die pure Nostalgie.

Die Jugend flitzt durch alle Gassen,

man kann sie kaum im Zaum mehr lassen.

Denn Kinder mit Trillerpfeifen im Mund,

tun ihre Spielfreude schrillend kund.

Da hilft kein Grübeln, da hilft kein Plan,

da fängt das große Pfeifen an!

Am Buffet wird’s dann kulinarisch wild,

ein Bild, das jedes Schachherz stimmt mild

Es gibt Spekulatius, kross und fein,

dazu schenkt man den Glühwein ein.

Und in der Ecke, heiß und fett,

liegt die aufgeplatzte Bockwurst am Brett –

sieht nicht mehr schön aus, doch eins ist klar:

Sie schmeckt noch besser als im vergangen jahr!

Wir blicken zurück auf manch’ schwere Schlacht,

auf Partien, die wir fast schon verloren gedacht.

Doch am Ende zählt, was uns wirklich gefällt:

Wir haben den Klassenerhalt sichergestellt!

Die Liga zittert, die Konkurrenz flucht,

Niederbrechen hat das Glück gebucht.

Was wäre der Klub ohne all die Gesichter,

die Kämpfer, die Denker, die Spieler, die Dichter?

Wenn Mathias und Jonas die Stellung fixieren,

Und Markus und Clemens nie die Ruhe verlieren.

Als David bettelt: „Remis bitte sehr!“

Doch die Stellung gibt es gar nicht mehr her.

Wenn Dominik den Angriff beginnt,

und Torsten am Ende den Bauern gewinnt.

Ob Arnd, ob Dirk, ob Tobi am Zug,

von cleveren Finten kriegen wir nie genug.

Arne und Lukas halten eisern die Stellung,

Bei Sebastian am Brett gibt’s die Sieges-Erhellung.

Ein Team, eine Truppe, ein starker Verein,

so soll es auch im nächsten Jahr sein!

Wir trinken nun auf unser aller Wohl,

mit dem Herz voller Schachgeist und nicht nur Alkohol.

Genießt das Fest, das Matt und den Sieg,

auf dass es ein friedliches Weihnachten blieb’!